Nerven­mobilisation

Durch eine Ver­bes­serung der Gleit­fä­higkeit und Blut­ver­sorgung der Nerven können Schmerzen ver­mindert und eine Chro­ni­fi­zierung ver­hindert werden.

Prävention und Rehabilitation bei Kinemedic - Praxis für physikalische, orthopädische und rehabilitative Medizin.

Nerven leiten übli­cher­weise Schmerz­reize lediglich weiter, sie können aller­dings auch selbst zur Ursache für Schmerzen werden. Da Nerven nicht dehn­fähig sind, müssen sie bei Bewegung der Arme, der Beine oder des Rumpfes im Gewebe gleiten. Kommt es zu einer Ein­schränkung dieser Gleit­fä­higkeit, ent­stehen Schmerzen im betrof­fenen Ner­ven­ver­sor­gungs­gebiet. Durch Druck auf einen Nerven, bei soge­nannten Nerven-Engpass-Syn­dromen, wie dem Kar­pal­tun­nel­syndrom oder bei Ner­ven­wur­zel­be­drän­gungen, wie dem Bandscheiben­vorfall, kommt es zu einer Ver­min­derung der Gleit­fä­higkeit. Auch eine ver­min­derte Durch­blutung des Nervens sowie eine lang­an­hal­tende Ver­klebung mit dem umlie­genden Gewebe können entstehen.

Die Nerven­mobilisation kann die Gleit­fä­higkeit und Blut­ver­sorgung der Nerven ver­bessern und wirkt einer Ver­klebung und somit anhal­tender Zug­be­lastung am Nerv entgegen.

Im Akut­stadium können dadurch Schmerzen ver­mindert und eine Chro­ni­fi­zierung ver­hindert werden.

Bei chro­ni­schen Schmerzen ist eine The­rapie, die an meh­reren Stellen ansetzt not­wendig und die Nerven­mobilisation kann hier ein wich­tiger Bau­stein des The­ra­pie­plans sein.

Bei unklaren Ner­ven­schmerzen bieten wir Ihnen zur genauen Abklärung eine hoch­auf­lö­sende Ultra­schall­un­ter­su­chung an. Kleine Nerven und uner­kannte Ver­kle­bungen können so gefunden und behandelt werden.

Ihre Kine­medic-Team für die Nervenmobilisation