Elektrotherapie und
Magnetfeldtherapie

Mit einem hochenergetischen Magnetfeld werden Ströme im Körper induziert um Funktionen zu optimieren, Schmerzen zu lindern und Muskeln zu kräftigen.

Hochenergetische Magnetfeldtherapie bei Kinemedic - Praxis für physikalische und rehabilitative Medizin

Pulsierendes hochenergetisches Magnetfeld

Wir verfügen über eines der modernsten Geräte im Bereich der Magnetfeld- beziehungsweise Induktionstherapie. Durch ein pulsierendes hochenergetisches Magnetfeld können im Körper selbst tiefgelegene Strukturen behandelt werden. Es werden Ströme im Körper induziert um Nerven, Muskeln und Gefäße zu stimulieren und somit Funktionen zu optimieren, Schmerzen zu lindern beziehungsweise Muskeln zu kräftigen. Da die Ströme dort entstehen, wo sie benötigt werden, kommt es nicht zu den, bei üblichen Elektrotherapieformen bekannten, unangenehmen bis schmerzhaften Empfindungen an der Körperoberfläche. Durch Modulation können unterschiedlichste Reize gezielt gesetzt werden, um die gewünschten Zell- und Gewebeantworten zu erzielen. Auch schwer zugängliche Körperbereiche wie der Beckenboden können therapiert werden. Sogar Knochenmarködeme werden mit dieser innovativen Technologie behandelt.

Anwendungsgebiete:

  • Rückenschmerzen, Kreuzschmerzen, Ischias-Schmerzen
  • Gelenksschmerzen, Arthrosen
  • Sportverletzungen
  • Knochenmarködem
  • Beckenbodenschwäche, Inkontinenz, urogenitale Beschwerden
  • Unterstützende Maßnahme bei einer Stoßwellentherapie
  • Schmerztherapie

Die einzelne Anwendung dauert ungefähr eine halbe Stunde und wird je nach Bedarf mehrmals pro Woche durchgeführt. Insgesamt wird die Behandlung ca. zehn Mal wiederholt.
Eine hochenergetische gepulste Magnetfeld-Therapie ist bei Metallimplantaten im behandelten Gebiet, bei einem Herzschrittmacher oder dem Vorliegen einer Epilepsie nicht möglich. Hier suchen wir gerne für Sie eine Alternative wie eine Laser-Therapie, Stoßwellentherapie oder eine Elektrotherapie mit speziellen Geräten.

Knochenmarködem

Da durch bessere Diagnostik immer häufiger Knochenmarködeme diagnostiziert werden und wir oft Behandlungen mit gutem Erfolg durchführen, möchten wir Ihnen auf diesem Weg diesbezüglich weitere Informationen zukommen lassen.
Das Knochenmarködem ist eine Flüssigkeitsansammlung im Bindegewebe von Knochen. So wie der Körper auch an anderen Stellen mit einer Schwellung als Ausdruck einer vermehrten Flüssigkeitsansammlung auf Störungen reagiert, macht er dies auch im Knochen. Schmerzen bei Belastung sowie ein Klopfschmerz des Knochens können einen Hinweis auf ein Knochenmarködem geben. Die Diagnose wird mittels MRT (Magnetresonanztomographie) gestellt.
Es gibt verschiedene Ursache, die zu einem Knochenmarködem führen können. So kann es als Folge einer mechanischen Überlastung bei einem Trauma oder einer wiederkehrenden Überbeanspruchung des Knochens entstehen. Als wiederholte Beanspruchung kommen äußere Faktoren wie falsches Schuhwerk oder eine sportartspezifische Bewegung in Frage. Aber auch eine kleine Fehlstellung von Gelenken oder der Beinachse altersbedingt oder nach Operationen kann einen Knochen überlasten und zu einem Knochenmarködem führen. Andere Ursachen für ein Knochenmarködem stellen eine Minderdurchblutung des Knochens oder eine Reaktion des Knochens auf andere Erkrankungen (Entzündungen, Knochenbruch,…) dar.
Die Therapie wird individuell und je nach Ursache, Schmerzen und Lokalisation angepasst. Mögliche Therapien sind die Induktionstherapie mit dem pulsierenden hochenergetischen Magnetfeld sowie die Stoßwellentherapie. Bei einem Knochenmarködem des Fußes, Knies oder der Hüfte, kann manchmal eine Entlastung des Beines notwendig sein und Gehen darf dann sechs Wochen nur mit Krücken erfolgen. Ein Therapieversuch mit Infusionen von durchblutungsfördernden Medikamenten sollte nur im Rahmen eines fünf tägigen Krankenhausaufenthaltes erfolgen, da Nebenwirkungen auftreten können.
Da die Erfolgsaussichten einer Therapie mit dem pulsierenden hochenergetischen Magnetfeld und/oder der Stoßwelle sehr gut sind, empfehlen wir aus unserer Erfahrung diese Therapien als Erstmaßnahme.
Falls eine Achsen- oder Gelenkfehlstellung ursächlich für das Knochenmarködem ist, sollte zusätzlich eine Physiotherapie, Manualtherapie, Craniosacral-Therapie und/oder eine Versorgung mit Schuheinlagen erfolgen.
Die Behandlung eines Knochenmarködem kann manchmal komplex sein, aber oft kommt es schon nach vier bis fünf Behandlungen mit dem pulsierenden hochenergetischen Magnetfeld zur Schmerzfreiheit.

Elektrotherapie

Falls aus therapeutischen Überlegungen oder aus Zeitgründen eine Therapie zu Hause indiziert ist, verordnen wir für Sie entsprechende Heimgeräte und schulen Sie auf deren Gebrauch ein. Die Kosten einiger dieser Therapiegeräte werden ganz oder teilweise von der Krankenkasse übernommen. Wir beraten Sie gerne.

Ihr Kinemedic-Team für Elektrotherapie und Magnetfeldtherapie